Mit EMM Land und Leute in Lateinamerika verstehen

Land und Leute

Sie planen einen Auslandseinsatz in Südamerika und haben bereits eine erste Vorstellung über die Länder Südamerikas.

Brasilien: Karneval in Rio, Argentinien: Hochburg des Tangos, Peru: Heimatstätte der Inkas, Kolumbien: Guerillakämpfe, Bolivien: indigener Präsident, Venezuela: Erdöl, Ecuador: Sprungbrett zu den Galapagos Inseln, Chile: Weinanbaugebiet, Uruguay: Schweiz Südamerikas, Paraguay: Land der Mennoniten.

Mate-Becher

Sie wollen aber noch folgende Fragen beantwortet haben:

  • Weshalb sind Evita und Perón in Argentinien immer noch wichtige politische Figuren?
  • Weshalb gibt es in Uruguay so viele Oldtimer?
  • Warum zählt Kolumbien zu den aufstrebenden Wirtschaftsmärkten Lateinamerikas?
  • Was treibt den Wirtschaftsmotor Brasiliens an?
  • Was verbirgt sich hinter der „Coca Colla"?
  • Woher kommt das stark ausgeprägte Klassen-Denken in der südamerikanischen Gesellschaft?
  • Weshalb findet man in nahezu jeder südamerikanischen Stadt die Namen Simón Bolívar und General San Martin?
  • Welche gesellschaftliche Rolle spielen die Indigenen Südamerikas?
  • Warum gibt es in Südamerika noch so wenig Umweltbewusstsein?

EMM liefert Ihnen die Antworten zu diesen und noch vielen anderen Fragen über Land und Leute in Südamerika.

 


 

29.07.2011 Neue Züricher Zeitung:
Der Gott des Blitzes und der Musik
Die vergessenen afrikanischen Wurzeln des Tangos
von Esther-Marie Merz 

Die Afroargentinier, die Nachkommen jener Sklaven, die einst aus Westafrika an den Rio Plata gebracht worden sind, mögen das Bild Argentiniens nicht mehr mitbestimmen. Der Tango hingegen, die argentinische Musik schlechthin, lässt sich ähnlich auf afrikanische Einflüsse zurückführen wie Jazz und Gospel. Kompletten Artikel auf NZZ.ch weiterlesen...


Tereré - Yerba-Mate und Chimarrão
Im Dreiländereck Paraguay, Argentinien und Brasilien hat ein Kräutergetränk, das man mit einem Röhrchen trinkt, über die Grenzen hinweg Tradition. Die Rede ist vom Tereré, wie der Paraguayer es nennt. Der Argentinier trinkt genau dasselbe, nur gießt er es mit warmen statt mit eisgekühltem Wasser auf und nennt es Yerba-Mate. Der Brasilianer macht es dem Argentinier nach und trinkt das bittere Getränk ebenfalls warm. Der Chimarrão, wie es in Brasilien heißt, wird jedoch niemals mit Zucker getrunken. Der Argentinier hingegen lässt alle Geschmacksrichtungen zu: Mate gibt es u. a. mit Orangen-, Zimtgeschmack oder einfach nur mit Zucker. So unterschiedlich die Zubereitungen des Getränks auch sind, so ist das Trinkritual in allen drei Ländern dasselbe.
Alle am Mate-Ritual Beteiligten trinken aus demselben Röhrchen, das sich in dem Mate-Becher befindet. Einmal ausgetrunken wird der Becher wieder mit Wasser aufgefüllt und an den nächsten weitergereicht. Und so wandern Mate, Tereré und Chimarrão von Hand zu Hand. Einen Mate von vornherein abzulehnen, ist unhöflich. Denn mit jemandem Tereré, Chimarrão oder Mate zu teilen, ist ein Zeichen der Gastfreundschaft.

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